Ernst Petersen: Wehrkirchen um Neustadt/Aisch

Samstag, 14. Mai 2016
Abfahrt: 12.30: Peter&Paul, 12.40: Theater

Wir setzen die beliebte Reihe unserer Ausflüge mit dem Feuchtwanger Heimatpfleger Edmund Zöller fort. Leider kann er aus familiären Gründen selbst nicht leiten, aber er konzipierte das Programm. Dieses Jahr geht es in den südlichen Steigerwald. Als erstes Ziel wird Geisslingen angefahren.
Nach einer Kaffeepause folgen Reusch mit seinem wunderschönen Marienaltar und Weigenheim mit seiner sehr ansprechenden klassizistischen Kirche
Wenn Zeit bleibt, bietet sich auch ein kurzer Abstecher zum Schloss Frankenberg an.
Eine Brotzeit schließt diesen sicher eindrücklichen Nachmittag ab.
Anmeldung: ab 20. April, jeweils Mo. 15-17 Uhr im Schrotturm.

Jörg Schöffl: Vielfältiges Südthüringen – Kultur/ Natur/ Sport

Samstag, 18. Juni 2016
Abfahrt: 8.00 Uhr Peter&Paul, 8.10 Uhr Theater
Rückkehr: gegen 19.30 Uhr

Südthüringen will sich immer mehr dem Tourismus erschließen, unterschiedlichste Aspekte werden dabei herausgestellt. Seine Kulturlandschaft stand schon bei mehreren Fahrten im Mittelpunk. Diesmal soll nach einem kurzen Abstecher zur Kirchenburg Vachdorf das ehemalige Kloster Veßra besichtigt werden (Führung). Das von einer Mauer umschlossene weite Museumsgelände, in dessen Mitte die imposante Ruine der Klosterkirche emporragt, bildet den Ansatz, wesentliche Aspekte der Henneberger Geschichte zu verdeutlichen, aber auch Handwerk und Landwirtschaft in ihrer Entwicklung zu zeigen.
Der Kamm des Thüringer Waldes begrenzte das Henneberger Herrschaftsgebiet im Norden. Der hier verlaufende Rennsteig war Grenz- und Verbindungsweg; auf etwa 170 km Länge führt er von Hörschel bei Eisenach nach Blankenstein in der Nähe von Hof. Er gehört heute zu den beliebtesten Fernwanderwegen. Kurz vor Oberhof trifft er auf ein Highlight, den Rennsteiggarten, in dem es auf einem etwa einen Kilometer langen Rundweg etwa 4000 verschiedene Gebirgspflanzen zu entdecken gibt (Führung).
Dass sich dieses schneesichere Gebiet besonders für den Wintersport eignet, dafür stehen die Wettkampfstätten von Oberhof. Rodelbahn, Skihalle, Biathlonstadion und Sprungschanzen liegen hier auf engstem Raum nebeneinander, in bequemer Fahrt sind sie mit dem Bus zu erreichen.
Ein kurzer Besuch der Michaeliskirche Rohr mit ihrer eindrucksvollen romanischen Krypta soll nach Möglichkeit die Fahrt abrunden. Hoffen wir auf gutes Wetter!!!

Anmeldung: ab 30. Mai, jeweils Mo. 15-17 Uhr im Schrotturm.

Dr. Hans Friedel Ott: Die markgräfliche Residenzstadt Ansbach

Samstag, 09. Juli
Abfahrt: 08.00: Peter & Paul 08.10: Theater
Rückkehr: gegen 21.30 Uhr

Das markgräfliche Ansbach mit seinem residenzstädtischen Flair ist immer einen Besuch wert. Bei der Stadtführung am Vormittag wird nicht nur die Residenz mit seinen 27 Prunkräumen den originalen Glanz vergangener Zeiten erstrahlen lassen. Es gibt auch ein Ansbach davor, das mit dem Namen Gumbert verbunden ist. Im Jahr 748 stand an der Stelle von St. Gumbert bereits eine Klosterkirche. Um das Jahr 1040 entstand die erste steinerne Kirche, von der noch die romanische Krypta unter der Gumbertuskirche vorhanden ist.
Einer Kaffeepause in der Orangerie scließt sich eine Führung durch den in sommerlicher Pracht erstrahlenden Hofgarten an. Das Denkmal des sagenumwobenen Caspar Hauser wird dabei wohl gestreift.
Am Abend machen wir Schwarzen Ross Halt, wo wir auch mit einem Abendessen die Studienfahrt beschließen.
Anmeldung: ab 20. Juni, jeweils Mo. 15-17 Uhr im Schrotturm. 

Stidienfahrten 2015:

Edmund Zöller/Ernst Petersen: Wehrkirchen um Neustadt/Aisch

Halbtagesfahrt
Donnerstag, 07. Mai 2015

Wir setzen die beliebte Reihe unserer Ausflüge mit dem Feuchtwanger Heimatpfleger Edmund Zöller fort. Dieses Jahr geht es nicht in die Rothenburger Gegend, sondern in den Süden Neustadts a. d. Aisch, wo es auch viele spätgotische Dorfkirchen zu entdecken gibt. Vor dem Kaffeetrinken besuchen wir die Götteldorfer Kirche St. Leonhard, die im 13. Jahrhundert als Wehrkirche errichtet wurde. Markt Erlbach ist vielen bekannt, nicht zuletzt weil sich nach den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges in Markt Erlbach und Umgebung zahlreiche österreichische Glaubensvertriebene ansiedelten. Die Kirche St. Kilian steht trutzig am Rande des Dorfsees. Als dritten Ort hat Herr Zöller Dietenhofen ausgewählt, dessen prächtig gedeckter Kirchturm eine Augenweide ist. Die ehemalige Wehrkirche ist im Kern romanisch, viele An- und Ausbauten kamen später hinzu. Eine Brotzeit schließt diesen sicher eindrücklichen Nachmittag ab.


Dr. Hans Friedel Ott: Gotha und Cranach

Tagesfahrt
Samstag, 13. Juni 2015

Gotha wurde für Cranach d. Ä. zu einer wichtigen Lebensstation. Hier verheiratete er sich 1513 mit der Gothaer Ratsherrentochter Barbara Brengbier. Er besaß hier zwei Häuser. In Gotha wurde vor 500 Jahren auch sein zweiter Sohn Lucas geboren, der als Lucas Cranach d. J. in die Kunstgeschichte einging. Lucas Cranach d. Ä. war vor allem für die Reformationsgeschichte bedeutsam, da er mit seiner Werkstatt unzählige Porträts der Reformatoren in alle Welt verkaufte. Wir besichtigen im Herzoglichen Schloss die Sonderausstellung zum Cranachjahr (mit Führung) und haben am Nachmittag Gelegenheit, die Stadt Gotha näher kennenzulernen. Am Abend machen wir in Arnstadt Halt, wo wir auch mit einem Abendessen die Studienfahrt beschließen. 



15. Juli 2015: Jörg Schöffl, Egenhausen, Aschfeld, Homburg, Tagesfahrt
04. August 2015: Gustav Gunsenheimer, Orgelfahrt, Halbtagesfahrt
26. September 2015: Ernst Petersen, Forchheim und Umgebung, Tagesfahrt

Studienfahrten 2014

Edmund Zöller/Ernst Petersen: Wehrkirchen im Rothenburger Umland Halbtagesfahrt Samstag, 10. Mai 2014

Wir setzen die beliebte Reihe unserer Ausflüge in die Rothenburger Landwehr mit dem Ansbacher Heimatpfleger Edmund Zöller fort. Nach dem Kaffeetrinken in Detwang besuchen wir zuerst die weltberühmte Pfarrkirche mit dem Hochaltar von Tilman Riemenschneider. Danach fahren wir nach Leuzenbronn. Die Andreaskirche ist eine der ältesten Wehrkirchen im Rothenburger Land. Als dritten Ort besuchen wir Kirnberg. 1169 wurde die Gemeinde als Filiale von Gebsattel gegründet. Eine Brotzeit im preiswerten Gasthaus in Gebsattel schließt den Nachmittag ab.


Dr. Hans Friedel Ott: Lauf und das Nürnberger Land Tagesfahrt Samstag, 14. Juni 2014

Lauf liegt malerisch an der Pegnitz. Schon vor der Stadterhebung 1355 unter Kaiser Karl IV. gab es dort viele Mühlen. Er ließ auch auf einer vorgelagerten Pegnitzinsel das Wenzelschloss mit seinem einzigartigen Wappensaal erbauen. Später kam Lauf dann unter den Herrschaftsbereich Nürnbergs. Wie Schweinfurt erlitt auch Lauf 1553 eine Brandschatzung durch den Markgrafen Albrecht Alcibiades. Nach dem Mittagessen geht es weiter ins Nürnberger Land. Angedacht ist ein Besuch in Kraftshof mit seiner beeindruckenden Wehrkirche.

Jörg Schöffl: Schmalkalden und Thüringer Rhön  Tagesfahrt Samstag, 12. Juli 2014

Das thüringische Schmalkalden soll im Mittelpunkt der Fahrt stehen. Seine Altstadt (Führung) beeindruckt als "historisch gewachsene Erlebniswelt" mit engen Gässchen, kleinen Plätzen, Fachwerkhäusern um die spätgotische Georgskirche. Einst war die Stadt Mittelpunkt reformatorischer Bestrebungen; man denke an den "Schmalkaldischen Bund", die "Schmalkaldischen Artikel", den "Schmalkaldischen Krieg". Das über der Stadt gelegene Schloss "Wilhelmsburg" (steiler Fußanstieg, 10 Minuten) wurde als Sommerresidenz der Landgrafen von Hessen-Kassel repräsentativ gestaltet. Seine Außenanlagen, die originale Raumstruktur mit prächtiger Wandmalerei und eindrucksvoller Stukatur heben es als bedeutenden Renaissancebau hervor (Führung). Die Rückfahrt gibt Einblicke in Landschaft, Geschichte und Kultur der thüringischen Rhön um Rossbach (protestantische Kirche und Friedhof mit Gedenkstätte) und Zella (katholische Kirche), wo der Krieg 1866 seine Spuren hinterlassen hat.

Gustav Gunsenheimer: Orgelfahrt Halbtagesfahrt Dienstag, 29. Juli 2014

Die diesjährige Orgelfahrt führt uns ins Coburger Land. Zuerst fahren wir Ahorn, das vor den Toren Coburgs liegt, an. Kirchenmusikdirektor Gustav Gunsenheimer wird uns die "wunderschöne" Orgel der Schlosskirche vorstellen. Sie wurde 1793/1794 in die um 1400 errichtete Kirche unter Verwendung älterer Teile eingebaut. Danach geht es nach Niederfüllbach zum Kaffee, wo zur Zeit der ehemalige Dittelbrunner Pfarrer und Leiter der Fachakademie Rolf Roßteuscher die Pfarrstelle innehat. In der kleinen Kirche beeindruckt der Prospekt der 1777 erbauten Wiegleb-Orgel. Eine abendliche Brotzeit rundet die Orgelfahrt ab.

Die diesjährige Herbstfahrt führt uns ins Coburger Land. Als Schweinfurter können wir zum 225. Geburtstag Friedrich Rückerts seinen Ruhestandssitz Gut Neuses nicht links liegen lassen. Wir besuchen das 1839 in den Besitz des Dichters Friedrich Rückert (1788-1866) gelangte Gut, seit 1848 sein ständiger Wohnsitz. Am Vormittag werden wir in einer Stadtführung die Altstadt Coburgs kennenlernen. Zwischen 1586 und 1633 war Coburg erstmals Residenz und Hauptstadt des selbständigen Herzogtums Sachsen-Coburg. In dieser Zeit entstanden in Coburg unter Herzog Johann Casimir Renaissancebauten, die noch heute das Stadtbild prägen. Bis zum Jahr 1818 wechselten sich verschiedene Herzogsgeschlechter ab. 1920 wurde Coburg bayerisch. Am Nachmittag geht es zur Feste, auf der Luther die Verhandlungen in Augsburg zwischen dem Kaiser und den evangelischen Reichsständen aus der sicheren Ferne beeinflusste. Anschießend steht Meeder auf dem Programm, das alljährlich seit 1650 das Coburger Friedensfest zur Erinnerung an den Westfälischen Frieden 1648 feiert. Das romantische Fachwerkstädtchen ist eine der Urpfarreien des Coburger Landes mit Wurzeln im 8. Jahrhundert. Die Türme der Laurentiuskirche, ihr ältester Teil, gehen auf das 11./12. Jahrhundert zurück. Keine Abendeinkehr.

Ernst Petersen: Coburg und Meeder Tagesfahrt Donnerstag, 16. Oktober 2014